Nationalmuseum für armenische Ethnographie und Geschichte des liberalen Kampfes

1 Daniel-Bek Pirumyan Str., Dorf Araks, Armawir

Das Nationalmuseum für armenische Ethnographie und Geschichte des liberalen Kampfes liegt im Dorf Araks in der Provinz Armavir und ist Teil des berühmten Sardarapat-Gedenkkomplexes, etwa 10 km südwestlich der Stadt Armavir. Es wurde 1978 eröffnet und von dem renommierten Architekten Rafael Israelyan entworfen.

Architektur

Das Gebäude erinnert an eine mittelalterliche armenische Festung und beeindruckt mit einer fensterlosen Außenfassade. Die Südseite wird von zwei achteckigen Türmen, Aragat und Ararat, flankiert, zwischen denen eine geplante Doppelfensteröffnung liegt. Im Inneren zeichnen sich die Bögen und Wände aus Tuffstein durch ihre glatte Verarbeitung aus, ergänzt durch symbolische Verzierungen, die die armenische Kultur widerspiegeln.

Sammlungen

Mit über 70.000 Exponaten bietet das Museum einen umfassenden Einblick in die Geschichte Armeniens, von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Zu den Highlights gehören:

  • Jagd- und Arbeitswerkzeuge der Urzeit: Zeugnisse menschlicher Einfallsreichtum.
  • Keramik und Steinmetzarbeiten: Mit einzigartigen metallurgischen Designs.
  • Petroglyphen: Prähistorische Felsgravuren.
  • Haushalts- und Ritualgefäße: Genutzt im Alltag und bei Zeremonien.
  • Waffen: Darstellung der Entwicklung von Verteidigung und Kriegsführung.
  • Musikinstrumente: Ausdruck des reichen armenischen Kunstschaffens.
  • Schmuck und Artefakte: Einblicke in das Leben früher Gesellschaften.

Das Museum bewahrt nicht nur die ethnographischen Schätze Armeniens, sondern ehrt auch den Geist der nationalen Befreiungsbewegung, was es zu einem zentralen Ort für kulturelle und historische Entdeckungen macht.

arbeitszeit: Täglich: 09:30 – 17:45 Uhr, Montag: Geschlossen :

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