Heiliges Armenien: 10-tägige Pilgerreise durch Geschichte und Glauben

Pilgerreisen

10 Tage / 9 Übernachtungen

verfügbarkeit

Ganzes Jahr

Unternehmen Sie eine transformative 10-tägige Pilgerreise durch Armenien, das erste Land, das das Christentum als Staatsreligion annahm. Entdecken Sie das tiefgründige spirituelle Erbe und die alte Geschichte des Landes, die in Tausenden von Kirchen, Klöstern und UNESCO-Welterbestätten zum Ausdruck kommen.
Von der lebendigen Hauptstadt Jerewan zu den ruhigen Ufern des Sewansees und von den alten Klöstern Khor Virap und Tatev bis zum majestätischen Tempel von Garni bietet diese Reise eine unvergleichliche Erkundung von Glauben, Kultur und Geschichte. Nehmen Sie an spirituellen Ritualen teil, erleben Sie lokale Traditionen und tauchen Sie ein in das reichhaltige christliche Erbe Armeniens vor einer atemberaubenden natürlichen Kulisse. Ob als gläubiger Pilger oder neugieriger Reisender, diese Reise verspricht ein unvergessliches Erlebnis.

Detaillierte Beschreibungen

tag 1

Ankunft in Eriwan

Transfer ins Hotel

tag 2

Stadtrundfahrt durch Eriwan

Frühstück im Hotel.  Besichtigung der Sehenswürdigkeiten von EriwanZentrum der Stadt, Platz der Republik, Staatliche Universität, Panoramablick auf die Stadt, Denkmal “Mutter Armenien”, Parlament, Präsidentenpalast, Opernhaus, Sport & Concert Complex, Matenadaran – Aufbewahrungsort der 17,000 alten Handschriften. Die hervorragende Sammlung ist eine der größten in der Welt und schließt Handschriften aus 7. Jahrhundert ein, welche von Amateuren, Profis der Geschichte und Kunst geschätzt wurde.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Besuch der Genozid-Gedenkstätte auf dem Hügel Tsitsernakaberd und des Genozid-Museums, die den Opfern des Völkermordes gewidmet sind. Weiterbesuch von neu gebauter Kathedrale Surb Grigor Lussaworitsch in Eriwan. Besichtigung des Kaskade-Komplexes, der als modernes Kunstzentrum von Eriwan gilt. Künstlerische Umgebung, schöne Lage, gemütliche Open-Air-Cafés, schöne Skulpturen, duftende Blumen mit zauberhaften Farben, Panoramablick auf die Stadt und auf den Berg Ararat machen auf Sie unvergessliche Eindrücke. Am Abend genießen viele Menschen, sowohl Einheimische als auch Touristen aus der ganzen Welt, die Zauberei und Wärme der Hauptstadt.

Übernachtung in Eriwan

tag 3

Edschmiadsin – Kirchen Hl. Gajane - Hl. Hripsime -Hl.Schoghakat - Swartnots

Frühstück im Hotel.

Fahrt nach der Stadt Edschmiadsin (IV Jh.) – ein spirituelles und kulturelles Zentrum der armenischen Kirche. Der Name Edschmiadsin bedeutet „Ort der Herabkunft des Sohnes Gottes“.

Die Kathedrale von Edschmiadsin ist eine der ältesten Kirchen der christlichen Welt, die seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Das Museum der Kathedrale hat eine Sammlung von religösen Artefakten, verschiedenen Gegenständen aus Gold, Silber, Edelsteinen, Dekorationten usw. Im Museum Edschmiadsin wird der legendäre Heilige Speer aufbewahrt.

Besuch der Kirche von Hl. Gajane (VII Jh.), wer für die Verbreitung des Christentums in Armenien gestorben war. Die Kirche liegt nach der Südseite der Kathedrale, die im Jahr errichtet wurde.

Bevor Eingang in die Stadt Besuch der majestätischen Kirche Hl. Hripsime. Die Legende über Hripsime datiert aus den Anfangszeiten des Chreistentums. Hripsime floh nach Armenien wegen der Verfolgung des römischen Königs Diokletian. Die schöne aber sehr treue Nachfolgerin Christi Hripsime verweigerte dem heidnischen armenischen König Trdat III zu heiraten und wählte Sie den Tod eines Märtyrers. Eine kleine Kirche wurde an der Stelle ihrer Ermordung errichtet. In 7. Jh. wurde ein wunderschönes Kloster – ein Meisterwerk der armenischen Architektur – im Auftrag des Katholikos Komitas an dieser Stelle gebaut.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch der Kirche Hl. Schoghakat, die ebenfalls Teil des spirituellen Komplexes von Edschmiadsin ist. Die Legende besagt, dass diese Kirche an der Stelle errichtet wurde, wo ein Strahl („Schoghakat“) vom Himmel auf die Märtyrer fiel.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Nächster Halt ist an einem der bedeutendsten architektonischen Schätzen Armeniens am Tempel Swartnots. Der Tempel wurde 641-661 und der ist seit 2000 in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen. Swartnots ist durch ein Erdbeben zusammengebrochen worden, aber die Überreste, sowie Ruinen spiegeln immer noch die seltene Schönheit des Tempels wider. Rückfahrt nach Eriwan.

Übernachtung in Eriwan

tag 4

Chor Wirap - Areni - Norawank - Zorats Karer - Goris

Frühstück im Hotel.

Fahrt zu dem Kloster Chor Wirap. Es ist ein Ort, wo Hl. Gregor der Illuminator von dem armenischen König für die Predigt des Christentums inhaftiert wurde. Er blieb in einem kleinen Kerker 13 Jahre lang ohne Nahrung. Das Kloster Chor Wirap wurde auf dem Kerker gebaut und jetzt können die Leute in die dunkle Grube gehen. Es ist einer der heiligen Orte für die christliche Welt. Von hier aus öffnet sich eine wunderschöne Aussicht auf den herrlichen biblischen Berg Ararat und seine zwei weißen Gipfel.

Die Hügel neben dem Kloster Chor Wirap sind ein Teil der früheren armenischen Hauptstadt Artaschat, vom König Artashes I (Gründer der Dynastie der Arschakiden) um 180 v. Chr. gegründet. Artaschat ist eine der wenigen erhalten gebliebenen alten Städte, die mit der speziellen Konstruktion des berühmten karthagischen General Hannibals gebaut wurde. Nach der Niederlage in einem Krieg gegen Rom fand er Zufluchtsort in Armenien …

Fahrt nach Areni. Letzte archäologische Entdeckungen machen diesen Ort weltweit berühmt. Im September 2010 entdeckten die Archäologen 6100-jährige 5 Weingüter und einen Weinkeller in der Nähe von Areni (in der Region Wajoz Dsor) im heutigen Armenien. Außer unterirdischem Weinkeller wurde noch einen Weinkelter zum Pressen der Traube, Gärungsfässer und Lagerungscontainer, Trinkbecher, Weinreben, Traubenschalen und -kerne gefunden. Areni zeichnet sich als der erste archäologische Ort aus, an dem der vollständige Prozess der Weinproduktion in der Antike vollständig beobachtet werden konnte.

Zusätzlich zu seiner historischen Bedeutung entdeckten Archäologen im Jahr 2008 in Areni einen 5.500 Jahre alten Lederschuh, der aus einem einzigen Stück Leder gefertigt wurde. Dieser außergewöhnliche Fund ist mehrere Jahrhunderte älter als der Schuh von Ötzi, dem Mann aus dem Eis, und gilt als der älteste bekannte Lederschuh der Welt.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant mit schöner Aussicht auf den Canyon. 

Weiterfahrt durch eine wunderschöne Schlucht zwischen roten Felsen zum Klosterkomplex Norawank (XIII-XIV Jh.), zu einem religiösen und kulturellen Zentrum (XIII-XIV Jh.), das als eines der schönsten Klöster Armeniens gilt. Herrliche Landschaft der Berge rund um das Kloster reflekitert schöne Farben der Sonne.

Weiter geht die Tour nach Karahunge. Nach den wissenschaftlichen Untersuchungen ist Karahaunge eines der ältesten Observatorien der Welt. Dieses Observatorium liegt 1770 Meter über dem Meeresspiegel.

Weiter Richtung Süden nach Goris. Check-in im Hotel.

Übernachtung in Goris

tag 5

Goris - Tatew - Selim Pass - Noraduz - Sewan

Frühstück im Hotel. Fahrt zum Kloster Tatew (IX-XIII Jh.), von wo aus man eine beeindrucksvolle Aussicht auf die Landschaft betrachten kann. Das Kloster liegt am Rand einer gigantischen Schlucht. Es war das wichtigste intellektuelle Zentrum Armeniens.

Ein besonderes Highlight ist die Fahrt mit der „Wings of Tatev“ Seilbahn, die längste Seilbahn der Welt (5,7 km, Guinness-Weltrekord), die über die tiefen Schluchten führt zum Kloster Tatev und einen spektakulären Blick auf die umliegende Natur ermöglicht.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Fahrt zum Sewansee, einem der größten Hochgebirgs-Süßwasserseen Eurasiens, über den malerischen Selim-Pass. Unterwegs Besuch der historischen Karawanserei am Selim-Pass (XIV Jahrhundert), die einst als Rastplatz für Karawanen entlang der Seidenstraße diente und einen faszinierenden Einblick in die Handels- und Kulturaustausche des Mittelalters bietet.

Weiterfahrt zum Friedhof von Noratus, in der Nähe des Sewansees gelegen. Dieser außergewöhnliche Ort wird oft als ein Feld aus kunstvoll geschnitzten Chatschkaren (Kreuzsteinen) aus dem Mittelalter beschrieben. Die Grabsteine sind ein beeindruckendes Zeugnis für die Kunst und Frömmigkeit der mittelalterlichen christlichen Kultur. Noratus gilt als wahres Juwel des armenischen Kulturerbes.

Der Tag endet mit dem Check-in in Ihrem Hotel am Sewansee, wo Sie sich entspannen und die Ruhe des Sees genießen können.

Übernachtung in Sewan

tag 6

Sewan – Sewanklosters - Dilidschan - Haghartsin - Goschawank

Frühstück im Hotel. In Sewan steigen Sie auf die Halbinsel Sewan, von der sich ein faszinierender Blick auf den Sewansee eröffnet. Besuchen Sie das Kloster Sewanawank (IX Jhr), das seit Jahrhunderten majestätisch auf der Halbinsel über dem See thront.

Fahrt ins gebirgige Resort Dilijan, auch bekannt als die „Schweiz Armeniens“. Dilijan ist berühmt für seine dichten Wälder und die geheimnisvolle Flora und Fauna. Während der Fahrt können Sie den beeindruckenden Wechsel der Landschaften genießen – von den bergigen Seen bis hin zu den grünen, waldreichen Gebirgszügen.

Kleiner Spaziergang durch die Stadt Dilijan mit einem Besuch der Handwerksstraße, wo Sie die Herstellung traditioneller Souvenirs aus Holz, Stein und Keramik beobachten können.

Besichtigung des Klosterkomplexes Haghartsin, der sich an einem abgeschiedenen Ort im Wald befindet. Das Kloster stammt aus dem XI-XIII Jahrhundert und ist ein beeindruckendes Zeugnis der Geschichte, Kultur und Architektur Armeniens. Die einzigartige Lage und die atemberaubende Naturkulisse lassen die meisten Besucher in Ehrfurcht verharren. Das Kloster erscheint plötzlich aus den dichten Wäldern und vermittelt den Eindruck einer magischen, verlorenen Welt. Der Komplex umfasst die Stephanos-Kirche, die Marienkirche, die Gregor-Kirche sowie das berühmte Refektorium.

Besuch des Klosters Goshawank (XII-XIII Jahrhundert), einer bemerkenswerten Klosteranlage im malerischen Dorf Gosh. Gegründet vom bedeutenden Gelehrten Mkhitar Gosh, war das Kloster ein bedeutendes kulturelles und Bildungszentrum des mittelalterlichen Armeniens.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant. 

Check-in im Hotel.

Übernachtung in Dilijan

tag 7

Dilidschan - Haghpat - Sanahin – Akhtala - Odzun - Eriwan

Frühstück im Hotel. Besuch der Meisterwerke mittelalterlicher armenischer Architektur der Klöster Haghpat und Sanahin aus XI-XIII Jh. Die befinden sich im nördlichen Teil von Armenien – ein zauberhafter Ort mit bewaldeten Bergen und tiefen Schluchten, in der Region Lori, nicht weit von der Stadt Alawerdi. Diese Klöster waren wichtige religöse Zentren Armeniens, da dort rund 500 Mönche lebten. Das Kloster Sanahin ist eines der berühmtesten mittellalterlichen Klöster Armeniens. Es ist ein Komplex mit der Kirche der Hl. Gottesmutter, der Kirche von Hl. Amenaprkitsch, Kapelle von Hl. Gregorio (X  Jh.), ein Gebäude der Akademi (X Jh.), ein Verwahrungsort (X Jh.), ein Gebäude der Galerie (X Jh.), eine Halle (XII Jh.) und Glocken. Die Kloster Sanahin und Haghpat stehen auf der Liste der Weltkulturerbe von UNESCO.

Mittagessen in einem lokalen Restaurant.

Fahrt zum Kloster Akhtala, das im XIII Jahrhundert erbaut wurde und für seine außergewöhnlich gut erhaltenen Fresken an den Innenwänden bekannt ist. Das Dorf, in dem sich das Kloster befindet, liegt am linken Ufer des Flusses Debed. In der Umgebung des Dorfes gibt es zahlreiche archäologische Stätten, die einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Region bieten.

Weiterfahrt zum Dorf Odzun liegt in der Region Lori nicht weit von der Stadt Alawerdi. Das Dorf ist reich an hisorischen Denkmälern, eine von denen das Klostervon Odzun ist, die sich in der Mitte des Dorfes befindet. Das Kloster von Odzun aus 6. Jh. ist eines der ältesten Klöster Armeniens und ist ein einzigartiges Beispiel für Kuppelbasilika. Rückfahrt nach Eriwan.

Übernachtung in Eriwan

tag 8

Eriwan - Garni – Geghard - Eriwan

Frühstück im Hotel.

Fahrt zum hellenistischen Sonnentempel von Garni, dem einzig erhaltenen heidnischen Tempel in Armenien, gewidmet dem Gott Mirth. Der Tempel ist im griechisch-römischen Stil mit charakteristischen Säulen. Der Tempel war die Sommerresidenz der Dynastie der Arschakiden. In der Nähe liegen die Ruinen des Königspalastes und des königlichen Badehauses.

Die Schlucht Garni ist berühmt besonders durch ihre künstlichen scheinbaren Felsen, die „Symphonie der Steine” genannt werden.

Man wird auf dem Bauernhof den Vorbereitungsprozess des armenische Nationalbrots “Lawasch” beobachten und das armenische Brot backfrisch probieren. Traditioneller Weise wird es in einem “Tonir” – einem speziellen Ofen aus Ton gebacken, der in der Erde eingelassen ist.

Nur wenige Kilometer entfernt in einer malerischen Felsenschlucht am Ende des Azat-Tales liegt das Höhlenkloster Geghard (XII-XIII Jh.), das zu den schönsten Klöstern im Kaukasus gehört. Das Kloster Geghard (Speer) ist nach dem Speer genannt, mit dem eine Rippe des gekreuzigten Christus von den römischen Legionären durchbohrt wurde. Laut Überlieferung wurde diese Reliquie im Museum der Kathedrale Edschmiadsin aufbewahrt. Geghard zählt zum Weltkulturerbe von UNESCO.

Optional: Konzert liturgischer Volkslieder im Kloster Geghard, wo erstaunliche Akustik kristallklare Klänge genießen läßt. Rückfahrt nach Eriwan.

Übernachtung in Eriwan

tag 9

Eriwan - Saghmosawank - Moughni - Tegher – Amberd - Eriwan

Frühstück im Hotel.  Fahrt nach der Stadt Aschtarak. Besuch der Klosteranlagen von Saghmosawank liegen am Rande der steilen Schlucht des kasachischen Fluss. Das Saghmosawank Kloster wurde in den XII-XIII Jahrhunderten unter dem Patronat der Familie Watschutyan errichtet und besteht aus vier Bauten: die Hauptkirche von Hl. Zion, ein Gavit, Hl. Gottesmutter Kirche und Bibliothek und eine kleine Kapelle mit derselben Widmung. Das Interieur von Saghmossawank ist einzigartig. Viele reich verzierte Steinkreuze wurden auf dem Gebiet der Klöster erhalten.

Weiterfahrt zum Kloster des Heiligen Georg in Mougni, das 2 km von der Stadt Ashtarak entfernt liegt. Dieses Kloster wurde im XIV Jahrhundert gegründet und zwischen 1661 und 1669 wiederaufgebaut. Es beherbergt die Reliquien des Heiligen Georg und ist ein wichtiger Ort für Pilger. Der heutige Bau, der an der Stelle eines alten Heiligtums steht, wird als eines der herausragendsten Denkmäler der armenischen Architektur angesehen.

Besuch des Klosters Tegher, das aus dem frühen 13. Jahrhundert stammt. Das Kloster, gebaut aus dunklem Basalt, liegt auf einem Hügel und bietet eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Landschaften.

Fahrt zur Festung Amberd, deren Name „Festung unter den Wolken“ bedeutet.

Diese beeindruckende mittelalterliche Residenz der Fürsten Pahlawuni befindet sich auf einer Höhe von 2.300 Metern über dem Meeresspiegel, an den südlichen Hängen des Berges Aragats. Ursprünglich im VII Jahrhundert von den Kamsarakan-Prinzen erbaut, wurde Amberd im XI bis XIII Jahrhundert von Vahram Vachutian Pahlavouni restauriert und erweitert. Die Festung umfasst eine Kirche, errichtet im Jahr 1026, sowie eine Badanlage aus dem 13. Jahrhundert. Die Architektur der Festung ist schlicht, aber ausdrucksstark, mit einer eleganten Kuppel, die das Bauwerk krönt.

Rückfahrt nach Eriwan.

Übernachtung in Eriwan

tag 10

Transfer zum Flughafen, Heimflug.

Preise pro Person im Doppelzimmer (EURO)

buchung

anzahl erwachsene
anzahl der kinder