Wanderreise in Armenien – zwei Vulkane: Aragats und Ajdahak
Abenteuerreisen
9 Tage / 8 Nächte
verfügbarkeit
April - Oktober
Eine abwechslungsreiche Wanderreise durch Armeniens vulkanisches Hochland mit Besteigungen der Berge Aragats und Ajdahak, den eindrucksvollsten Vulkanen des Landes. Die Tour verbindet Hochgebirgstrekking, spektakuläre Landschaften, alte Klöster, Petroglyphen und authentische Dorferlebnisse – eine ideale Balance zwischen Abenteuer, Kultur und Natur.
Detaillierte Beschreibungen
Ankunft in Jerewan
Ankunft in Jerewan und Transfer zum Hotel.
Zeit zur Erholung nach der Anreise und zur Vorbereitung auf das Trekkingabenteuer.
Übernachtung in Jerewan
Jerewan – Festung Amberd – Kari-See (Trekking am Vulkan Aragats)
Fahrt im Minibus zur Festung Amberd, deren Name „Festung in den Wolken“ bedeutet. Erbaut zwischen dem 7. und 13. Jahrhundert, thront sie auf 2.300 Metern Höhe über den alpinen Wiesen des Aragats. Auf einem Felsvorsprung gelegen, zählt sie zu den uneinnehmbarsten Festungen des mittelalterlichen Armeniens.
Beginn der Wanderung zum Kari-See, einem beeindruckenden Hochgebirgssee auf 3.190 Metern. Unterwegs besteht die Möglichkeit, jesidischen Nomadenhirten zu begegnen.
Picknick inmitten der Natur.
Am Abend Zeltaufbau und Übernachtung am Kari-See.
Gehzeit: ca. 6 Stunden
Distanz: 12 km
Höhenlage: 2.300 – 3.200 m
Höhenunterschied: +1.000 m
Übernachtung: Zeltlager am Kari-See
Besteigung des Aragats: Süd- und Westgipfel – Kari-See
Der Berg Aragats ist ein gewaltiger Vulkan mit vier Gipfeln, von denen der höchste 4.090 Meter erreicht und damit der höchste Berg Armeniens ist. Von seinen Hängen eröffnen sich atemberaubende Panoramablicke über weite Teile des Landes. Die reizvollen Landschaften der subalpinen und alpinen Zonen ziehen Wanderer und Alpinisten gleichermaßen an. Im Sommer sind die Hänge von einem grünen, farbenfrohen Teppich bedeckt, auf dem Lavendel und Balsam, Salbei und Alpenkamille, Glockenblumen, Anis und viele weitere Alpenblumen wachsen.
Aragats ist zudem eines der wichtigsten natürlichen Wasserreservoire Armeniens. Zahlreiche Bäche und Flüsse entspringen seinen ewigen Schneefeldern. Das Schmelzwasser sickert langsam durch das vulkanische Gestein und tritt anschließend als kräftige Quellen wieder zutage, darunter die berühmten Arpavan-Quellen.
Die Wanderung beginnt am Kari-See, zunächst mit dem Aufstieg zum Südgipfel (3.200 m), gefolgt vom Aufstieg zum Westgipfel, dem höchsten Punkt mit 4.080 m. Von den Gipfeln genießen Sie weite Ausblicke auf schneebedeckte Berge und das armenische Hochland.
Nach dem Abstieg Rückkehr zum Kari-See, wo das Lager wartet.
Gehzeit: 7–8 Stunden
Distanz: 17 km
Höhenlage: 3.200 – 4.080 m
Höhengewinn: +800 m
Höhenverlust: –800 m
Übernachtung: Zeltlager am Kari-See
Kari-See – Kloster Saghmosawank – Jerewan
Abfahrt vom Kari-See zum Klosterkomplex Saghmosawank, der eindrucksvoll am Rand der spektakulären Kasagh-Flussschlucht liegt. Die Hauptkirche, dem Zion geweiht, wurde 1215 auf Initiative von Prinz Vaché Vachoutian erbaut. Später wurde der Klosterkomplex durch ein Manuskripten-Depot erweitert, das im Jahr 1255 hinzugefügt wurde.
Auf dem Gelände des Klosters sind zahlreiche reich verzierte Chatschkare (armenische Kreuzsteine) erhalten geblieben.
Nach der Besichtigung Rückfahrt nach Jerewan.
Übernachtung in Jerewan
Jerewan – Sewaberd – Gegham-Gebirge – Akna-See
Abfahrt am Morgen in das Dorf Sewaberd, Ausgangspunkt der heutigen Wanderung zum Akna-See, einem eindrucksvollen vulkanischen Bergsee auf 3.030 Metern Höhe, im Herzen des Gegham-Gebirges.
Der See ist von herrlichen alpinen Wiesen umgeben und wird von vulkanischen Kegeln überragt, die sich in seinem klaren Wasser spiegeln und eine ruhige, unberührte Hochgebirgslandschaft schaffen.
Zeit zur Erholung und zum Genießen der Natur.
Übernachtung im Zelt am Akna-See
Gehzeit: ca. 6 Stunden
Distanz: 13 km
Höhenlage: 2.030 – 3.030 m
Höhengewinn: +1.000 m
Akna-See – Berg Azhdahak – Petroglyphen der Geghama-Berge
Die heutige Wanderung führt zur Besteigung des Berges Azhdahak (auch bekannt als Ajdahak oder Karmirsar, „Roter Berg“), dessen Gipfel 3.597 Meter erreicht und damit der höchste Punkt der Geghama-Berge ist.
Im Inneren des Vulkankraters liegt der Wank-See, ein kleiner, nahezu kreisrunder alpiner See, der tief im Vulkankegel eingebettet ist.
Die Region ist reich an historischen Zeugnissen: Entlang des Weges entdecken Sie Petroglyphen aus der Bronzezeit sowie geheimnisvolle megalithische Monumente, sogenannte Vishaps (Vishapakar), die mit alten Wasserkulten in Verbindung stehen.
Nach dem Abstieg Zeltlager und Übernachtung am Fuße des Vulkans.
Gehzeit: ca. 8 Stunden
Distanz: 17 km
Höhenlage: 3.030 – 3.597 m
Höhengewinn: +450 m
Höhenverlust: –550 m
Übernachtung: Zeltlager am Fuß des Berges Azhdahak
Berg Azhdahak – Kloster Geghard – Goght – Garni
Die heutige Wanderung führt südwärts zum Kloster Geghard, einem Meisterwerk der armenischen mittelalterlichen Architektur (12.–13. Jahrhundert) und UNESCO-Welterbestätte.
Der Weg führt durch das Dorf Goght, das an den südlichen Ausläufern des Berges Geghasar liegt und schöne Ausblicke auf Täler und Hochland bietet.
Ankunft in Garni und Übernachtung bei einer einheimischen Familie, die einen authentischen Einblick in die armenische Gastfreundschaft ermöglicht.
Gehzeit: ca. 6 Stunden
Distanz: 12 km
Höhenverlust: –1.000 m
Übernachtung: Privathaus / Gästehaus in Garni
Garni – Azat-Schlucht – Kloster Havuts Tar
Am Morgen Fahrt nach Garni, Heimat des einzigen bis heute erhaltenen heidnischen Tempels Armeniens, der dem Sonnengott Mithra geweiht ist. Der Tempel wurde im Jahr 77 n. Chr. von König Tiridates I. aus der Arsakiden-Dynastie erbaut. Dieses elegante Bauwerk im griechisch-römischen Stil besticht durch seine harmonischen Proportionen und fein gearbeiteten Steinsäulen. Es ist der einzige vorchristliche Tempel, der in Armenien erhalten geblieben ist.
Vom Tempel aus beginnt eine Trekkingroute in die Azat-Schlucht, ein beeindruckendes Naturwunder. Die Schlucht ist berühmt für ihre mächtigen Basaltsäulen, die an Orgelpfeifen erinnern und den Eindruck herabfallender Felsen vermitteln. Diese außergewöhnliche Landschaft wird als „Symphonie der Steine“ bezeichnet.
Weiter geht es mit einer Wanderung zum Kloster Havuts Tar (12.–13. Jahrhundert), das idyllisch in der Naturschutzregion Khosrov am linken Ufer des Azat-Flusses verborgen liegt. Umgeben von wilder Natur und Stille vermittelt das Kloster ein starkes Gefühl von Abgeschiedenheit und Geschichte.
Der Tag endet mit einem traditionellen armenischen Mittagessen im Garten einer lokalen Handwerkerfamilie. Die Tische stehen unter Obstbäumen und schaffen eine warme, authentische Atmosphäre. Sie beobachten die Zubereitung von Lavash, dem armenischen Nationalbrot, das in einem traditionellen Tonir (unterirdischer Lehm- und Steinofen) gebacken wird. Dazu genießen Sie typische Gerichte, frische Kräuter und lokalen Käse. Ein Glas hausgemachter Wein rundet dieses gesellige Erlebnis ab.
Nach dem Mittagessen Rückfahrt nach Jerewan.
Gehzeit: ca. 3 Stunden
Distanz: 11 km
Höhenlage: 1.160 – 1.400 m
Höhengewinn: +280 m
Höhenverlust: –280 m
Übernachtung in Jerewan
Abreise
Transfer zum Flughafen und Abreise.
Preise pro Person im Doppelzimmer (EURO)
