Akhtala-Kloster

Ein Juwel des mittelalterlichen armenischen Erbes

Das malerische Akhtala-Kloster liegt entlang des Debed-Flusses und ist ein einzigartiges Denkmal der mittelalterlichen armenischen Kultur. Im 13. Jahrhundert erbaut, ist Akhtala besonders für seine beeindruckend gut erhaltenen Fresken an den Innenwänden bekannt – lebendige Gemälde, die Szenen aus dem Alten und Neuen Testament darstellen. Diese Fresken, die vom byzantinischen Kunststil beeinflusst sind, machen Akhtala zu einem unschätzbaren kulturellen Wahrzeichen.

Das Dorf Akhtala, am linken Ufer des Flusses gelegen, ist geschichtsträchtig und von zahlreichen archäologischen Stätten umgeben. Besonders bemerkenswert ist der Fund eines Grabes aus dem 8.-7. Jahrhundert v. Chr. durch den berühmten Archäologen J. Morgan im Jahr 1888. Während der Herrschaft der armenischen Kyurikyan-Dynastie gewann das Dorf strategische Bedeutung, als hier im 10. Jahrhundert eine Festung errichtet wurde. Innerhalb dieser Festung befindet sich das Klosterkomplex von Akhtala.

Die Hauptkirche, St. Astvatsatsin (Heilige Mutter Gottes), wurde Anfang des 13. Jahrhunderts von dem angesehenen Befehlshaber des armenisch-georgischen Staates Ivaneh Zakarian in Auftrag gegeben. Die Fresken im Inneren zeigen eine einzigartige Mischung aus künstlerischen Stilen: Die neueren Fresken aus dem 13. Jahrhundert spiegeln byzantinische Einflüsse wider, während ältere Fresken aus dem 11. Jahrhundert den Miniaturmalereien des Mughni-Evangeliums ähneln. In der Nähe befinden sich weitere historische Kirchen aus dem 13. Jahrhundert, wie die Heilig-Dreifaltigkeitskirche, die St.-Georgs-Kirche und die Zwillingskirchen, die das spirituelle und architektonische Erbe der Region bereichern.

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